Hallo liebe Albersdorferinnen , Albersdorfer und alle, die Freude an dieser Seite haben!
Sicher sind auch Sie schon mal durch Albersdorf gegangen und haben dieses oder
jenes erlebt oder gesehen, über das man berichten sollte.
Das möchte ich auf dieser Seite tun.
Ich bedanke mich beim SPD-Ortsverein Albersdorf, dass er mir die Gelegenheit gibt,
die Berichte und meine Kommentare dazu auf der SPD-Homepage zu veröffentlichen.
(Aus Platzgründen werden immer nur der aktuelle Monat und die zwei vorgehenden
Monate veröffentlicht. ) Ihr Ole Hoff
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Donnerstag, den 1.Dezember 2011
Heute beginnt der Weihnachtsmonat. Aber von Adventswetter keine Spur: Regen, Wind, kalt,...
Trotzdem habe ich mich natürlich auf meinen Dorfrundgang begeben. Bei Lidl gab es schöne
Topfblumen im Angebot, und da habe ich mir eine geholt. Auf dem Rückweg bin ich über den
Schulhof der Regionalschule gegangen und entdeckte zwischen den beiden Gebäuden Haus Nord
und Haus Süd das:
Was das wohl sein mag ? Es handelt sich um ein "Trimm-Dich-Gerät". Hier kann man sich
mit Armen und Beinen fit machen. Das Gerät ist nicht nur für die Schüler/innen sondern
für alle Altersgruppen gedacht. Was halten Sie davon, es mal auszuprobieren, wenn Sie
(bei gutem Wetter!) Ihren nächsten Spaziergang machen ? fragt Ole Hoff
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Mittwoch, den 2.November 2011
Heute ist der 2.November. Auf dem Außenthermometer 14° PLUS, die Blätter an den Bäumen
sind zwar schon kräftig verfärbt, sitzen aber noch ziemlich fest an den Bäumen. Ab und zu
sieht man eine strahlende Sonne bei blauem Himmel und in den Geschäften:
Bataillone von Weihnachtsmännern, Lebkuchen, Marzipan,... Wann ist eigentlich Weihnachten?
Ich rechne: Noch 53 Tage!!!
Vorfreude auf Weihnachten: Klar!!! Aber doch nicht schon 53 Tage vor dem Fest meint Ole Hoff
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Dienstag, den 18.Oktober 2011
Sind Sie schon einmal in der Norderstraße, vom Geschäft SKY kommend , bei Schönleiter in Richtung
Kreisverkehr gegangen und haben nicht den ersten Bürgersteig direkt an der Straße sondern den
daneben am Kapellenplatz entlang benutzt? Dort befindet sich nämlich seit dem 18.August 2011 ein
Stolperstein zum Gedenken an Erwin Rehn, der Schüler der alten Mittelschule war. Die Schule stand
auf dem jetzigen Kapellenplatz, wurde jedoch Anfang der Siebziger Jahre abgerissen. Erwin
Rehn war 1943 Schüler dieser Schule und wurde dort, weil er trotz seiner erst 16 Jahre ein Gegner
der Nazis war, verraten und der Geheimen Staatspolizei übergeben. (Näheres im unteren Text)
Am 18.8. hat nun der Künstler Günther Demnig diesen Stolperstein im Beisein vieler Zuschauer/innen
in den Fußweg eingesetzt. Wenn Sie mehr über den Künstler und Stolpersteine wissen
möchten, dann suchen Sie doch bitte die Seite www.stolpersteine.com
Demnächst wird der folgende Text in der Nähe des Stolpersteins auf einem Schild angebracht
werden:
Stolperstein zum Gedenken an Erwin Rehn.
(geboren am 23.02.1927; gestorben am 23.05.2000)
Der in Heide geborene Erwin Rehn besuchte zunächst die „Adolf-Hitler-Schule" in Heide, wechselte aber 1941 auf die Albersdorfer Mittelschule (Bild). Der sprachbegabte Junge nahm in Heide Kontakt zu holländischen Zwangsarbeitern auf. Von diesen über die Gräueltaten der Nazis informiert, wollte er einen Boykottaufruf an die Zwangsarbeiter in seiner Klasse abschreiben. Das misslang, und daher warf er ihn achtlos in die Heizungskiste. Dort wurde der Zettel gefunden und dem linientreuen amtierenden Schulleiter übergeben. Vor der Gestapo, die bereits in der Schule war, gewarnt floh der Jugendliche, wurde aber gefasst und am 27.05.1943 in das „Jugendschutzlager" Moringen eingewiesen. Dort wurden die Gefangenen bei ungenügender Ernährung zu harter Arbeit gezwungen, gequält und geschlagen. Erst am 11.4.1945 endete für ihn der Naziterror. Unter den Folgen seiner Haft litt er sein Leben lang.
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Montag, den 17.Oktober 2011
Heute früh habe ich am Bahnhof einen Brief in den Kasten gesteckt. Dabei fand ich unter den dort
vorhandene Bäumen einige schöne große Kastanien. Zu Hause dann noch schnell ein paar Eicheln gesammelt
und dann ran an die "Arbeit":
Gerne erinnere ich mich an meine Kindheit, die ich in einem kleinen Dorf verbrachte. Im Herbst
wurden Früchte gesammelt und dann in der warmen von einem Kachelofen beheizten Stube
gebastelt. Ganze Herden von merkwürdigsten Tieren entstanden, und dann haben wir mit ihnen
gespielt. Wir haben uns die schönsten Geschichten dazu ausgedacht, und die Zeit verging wie
im Fluge; auch ohne Computerspiele usw. , die es damals noch gar nicht gab.
Was halten Sie davon, wenn Sie mit Ihren Kindern , Enkeln,... auch mal los ziehen und Kastanien,
Eicheln und Bucheckern,... sammeln, um dann mit den Kleinen einen Bastelnachmittag zu
veranstalten ? fragt Ole Hoff
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